Dienstag, November 28, 2006

LAST SEEN !

Jaja, die Zeit, die Zeit. Davon habe ich momentan leider viel zu wenig. Aber spätestens nach dieser Woche gibt es wieder Nachschub:

JAMES BOND - CASINO ROYALE 9/10 Review folgt!

THE PRESTIGE 10/10 Review folgt!

LITTLE MISS SUNSHINE 8-9/10 Review folgt!

BORAT 6/10

Sonntag, November 19, 2006

Kino: MARIE ANTOINETTE


Sofia Coppola schafft mit MARIE ANTOINETTE zwar nicht Ihr bisher größtes Werk, dafür aber Ihr persönlichstes. Zum dritten Mal bekommen wir eine verlorene Jungfrau vorgesetzt, welche sich einen Weg durch ihre Umwelt bahnen muss. Frau Coppola achtet hierbei sehr darauf, das Wesen festzuhalten, nicht aber ihre Geschichte. Ein Historienfilm der sich nichts aus der Historie macht, geht denn das? Na klar. Der Strudel aus Emotionen, welcher uns auf Marie Antoinettes Pfad entgegen bläst, gilt schon jetzt als einer der einfallsreichsten Filme 2006. Mit Coppolas wildem Mixtape und dem starken visuellen Design, zerrinnen die Minuten wie im Fluge. Jedenfalls bis zu einem gewissen Punkt. Gegen Ende leiert sich die Versailles-Karikatur etwas aus. Ohne Kirsten Dunst, die hier wieder einmal ein kleines Wunder vollbringt, wäre das Gesamtwerk nicht ganz so wundervoll. MARIE ANTOINETTE ist Pop-Art vom feinsten, aber nur für jene die sich dieser Welt auch öffnen. 8-9/10

Donnerstag, November 16, 2006

DVD: FEAST


So oder ähnlich stelle ich es mir vor, wenn Tarantino einen Monsters-Slasher mit Gore zum Quadrat dreht. Die kultigen Dialoge überwiegen den nicht gerade zimperlichen Schnetzelteil. Hat mir sehr gut gefallen, vor allen weil ich selten so engagierte C-Schauspieler gesehen habe. Hat echt Spaß gemacht ihnen zuzusehen. Was gar nicht ging waren die schnellen Schnitte. Schon kapiert - man wollte die Kreaturen nicht zu lange zeigen um einen Enthüllungseffekt zu vermeiden - aber das geht auch anders. Die Handlung ist in der Tat für den Arsch, aber das geht in Ordnung. Alleine die Einführung aller Charaktere war schlicht und ergreifen:

G-E-N-I-A-L !

Selbst wenn die Figuren an sich flach und uninteressant angelegt wurden. Und dieser kleine fiese Schlussgag: Auch nicht schlecht. Man hat die genretypischen Settings nachgelesen und in einem recht konventionellen Rahmen so gut es ging aufbereitet. Insgesamt vielleicht keine Perle aber dennoch ein äußerst unterhaltsamer Schinken. (Zum Glück haben Ben Affleck und Matt Daaamon nur produziert.) 6-7/10

Sonntag, November 12, 2006

Kino: SCOOP


Das größte Problem war wohl das ich Woody Allen über weite Strecken nicht als lustig, sondern als nervig empfand. Einige seiner Dialoge besitzen durchaus Charme, die Liebeserklärung an London geht ebenfalls auf. Weiteres, eher unerwartetes Problem: Scarlett Johansson. Die gute Frau passt nicht in diese Rolle, selbst wenn sie noch häufiger auf den Lippen herum kaut und mit den großen Augen klimpert. Wir sehen immer den Vamp in Verkleidung – welche leider nur aus einer altmodischen Brille besteht – nie aber die junge Carla Kolumne. Kein Wunder das sie deswegen trotz solider Leistung von Jackman und Allen übergangen wird.

Was ich mochte war eindeutig der typische Woody Allen Mood. Man fühlt sich in diesem verrauchten Londoner Ambiente gleich wohl, die typische Detektiv-Story in Sherlock Holmes Manier trägt ihren Teil dazu bei. Leider ist SCOOP am Ende nicht spannend genug um als Krimi durch zu gehen, und nicht lustig genug um als Komödie umworben zu werden. Woody Allen’s neuster Film ist seichtes Unterhaltungskino für einen verregneten Sonntagnachmittag, nicht aber für die 9€-Vorstellung am Samstagabend. Dafür ist SCOOP trotz ansprechendem Ensemble zu unausgegoren. 5-6/10

Kino: THE HOST


Empfand THE HOST als durchgehend zum Haare raufen. Was als eine Art Realverfilmung von Prinzessin MONONOKE durchgehen könnte (Mensch stellt sich gegen die Natur und bekommt dafür die Quittung in Form einer „Seuche“) demontiert die eigene Atmosphäre immer wieder durch ganz schlechte Kalauer. Anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und somit einen ernstzunehmenden, spannenden Monsterfilm mit gesellschaftskritischen Zügen abzuliefern, versucht Joon-ho Bong auch noch lustig zu sein. Das schafft er eigentlich nie, versucht es zu dem viel zu oft und zu lange. Die Krankenhausszene gegen Anfang gehört zu dem peinlichsten was ich dieses Jahr gesehen habe, konnte gar nicht hinsehen. Gerade aber das Ende funktionierte wieder sehr gut, als Bong die Außenwelt ausblendet und die Familienfede in den Vordergrund rückt. Dieser Racheakt war packend und konsequent zu Ende gedacht. Die Effekte waren grandios, die Story beliebig(was nicht mal schlimm war). Insgesamt fand ich THE HOST akzeptabel, als rund um gelungen empfand ich ihn aber weiß Gott nicht. Da leckt es einfach an zu vielen Ecken und Enden. Hätte man sich mehr an den Vorbildern orientiert, wäre eindeutig mehr drin gewesen. Viel Mehr. Zeigt aber wieder einmal das Bong kein talentierter Drehbuchschreiber ist – In manchen Szenen muss man sich einfach kurz an den Kopf greifen. gnädige 6/10

Dienstag, November 07, 2006

Clip: FÜR DEN UNBEKANNTEN HUND

Die ersten Minuten des deutschen Films sind nun online. Hier bekommt man schon einmal den Vorgeschmack ... spätestens jetzt sollte das Interesse geweckt worden sein.