Montag, Januar 02, 2017

MUSIC / Year In Songs 2016





















Ein frohes Neues!
Zum Abschluss des Jahres möchte ich euch auch meine Lieblingssongs des vergangenen Kalenderjahres nicht vorenthalten. Viel Spaß damit!

Samstag, Dezember 31, 2016

Film // Year In Films 2016















20. THE FIRST AVENGER: CIVIL WAR
Ist das, was AVENGERS 2 hätte sein wollen und können.

19. STAR WARS: ROGUE ONE
Weil es so gut funktioniert hat.

18. THE WITCH
Atmosphärisch das gruseligste, was dieses Jahr über die Leinwand spuken durfte.

17. SWISS ARMY MAN
not afraid of being awkward.

16. TRAIN TO BUSAN
Aus minimalen Mitteln das Maximum rausholen. Respekt.

15. THE GIRL WITH ALL THE GIFTS
Gemma Artenton und Zombies. Und alle so: Wow.

14. UNDER THE SHADOWS
Weil’s einfach mal was anderes war.

13. NOCTURNAL ANIMALS
Solide Thrillerkost mit herausragenden Einzelmomenten und einer guten Schippe Esprit.

12. HIGH-RISE
Kann man für seine unstrukturierte Roheit hassen oder wie ich lieben.

11. THE GREEN ROOM
Mein Puls war der Meinung: Well, that was quite intense!

10. THE HATEFUL 8
Peter Steiner’s Theaterstadel im Westernsetting auf Acid.

09. THE HANDMAIDEN
Selbst ein Park Chan-Wood Film nach Schema F ist immer noch ein grandioses Geflecht.

08. THE NEON DEMON
Ist genau der zynische, hypnotische Fieberalptraum geworden, den ich mir erhofft hatte.

07. TONI ERDMANN
Ist wie Helge Schneider nur in witzig. Und ohne Schnitte. 

06. THE EYES OF MY MOTHER
Weil kein Film zugleich so schön war und dennoch so sehr wehgetan hat beim betrachten.

05. THE REVENANT 
A cold rush of blood into the head. 

04. KUBO AND THE TWO STRINGS
Das uneheliche Kind von HERO und JAMES AND THE GIANT PEACH, vermischt mit KUGUYA.

03. IN THE VALLEY OF VIOLENCE

Der beste Western seit PROPOSITION. Ein lässiger Hund. 

02. EVERYBODY WANT’S SOME!!

Die beste Platte des Jahres. Ein Mixtape voller 70s Euphorie.

01. ARRIVAL

Dafür werden Filme gemacht.

Samstag, Dezember 24, 2016

FILM // Manchester By The Sea (USA, 2016)













Wertung: ★★★★★★☆☆☆☆

Hm. Nach all den Vorschusslorbeeren frage ich mich ein wenig, wieso der Film so hoch gehandelt wird. Ist der Grund sowohl Michelle Williams als auch Casey Affleck endlich mal für ihr Können zu feiern!? Nicht falsch verstehen. Manchester By The Sea ist ein durch und duch solides Drama. Es klafft aber meiner Meinung nach eine gewaltige Wunde zwischen Inszenierung und Darstellung. Der Film vertraut nicht ganz auf das leise und durchaus großartige Spiel seiner Darsteller, sondern muss die inhaltlich bedeutenden Szenen mit einem überschwülstigen Score zukleistern, bei dem sich zumindest bei mir jede Art der emotionalen Bindung verweigert. Als sei das Schicksal der Charaktere nicht tragisch genug und das harmonische Spiel der beiden Hauptfiguren nicht präzise. Aber dem ist gar nicht so - es hätte mit einer reduzierten Inszenierung um ein Vielfaches besser funktioniert. Weder die übertriebene Musik noch die im Minutentakt folgenden Landschaftsemotionen hätte es meiner Meinung nach gebraucht. Schade und etwas verschenkt war für mich auch die Rolle von Michelle Williams. (So eine tolle Frau und spätestens seit Wendy and Lucy eine meiner liebsten Darstellerinnen.) Ihr Anteil am Film begrenzt sich auf 2-3 minimale Szenen - Ihr Charakter bleibt leider etwas undurchsichtig. Böse Zungen behaupten, sie hätte hier einen Cameo. Aber genug gemotzt. Generell ist der Film in Ordnung. Gerade die Leistung von Casey Affleck ist außerordentlich. Es wäre aber in anderen Bereichen mehr drin gewesen - Manchester By The Sea schöpft nicht sein ganzes Potential aus.

FILM // Star Wars: Rogue One (USA, 2016)












Wertung: ★★★★★★★★☆☆

Hält das Versprechen, dass schon Episode VII hätte einlösen müssen. Während dieser zu sehr mit Fan Service und dem Versuch beschäftigt war, es jedem recht zu machen, schafft es Gareth Edward's Film, das Franchise ein gutes Stück weiter zu bringen. Natürlich ist dies für einen Regisseur auch die dankbarere der beiden Aufgaben. Aber es gibt so viele Punkte für die man ROGUE ONE einfach in höchsten Tönen loben muss. Ja, der Einstieg und das erste Drittel sind etwas lahm und fesseln nicht so recht. Ja, der Auftritt von Forest Whitaker war irgendwie albern. Aber alles was danach kommt ist selbstsicher, packend und hoch qualitativ arrangiert. Es ist ohne Frage KRIEG DER STERNE. Und allem voran möchte man Edwards für die Dramaturgie danken. Erst diese macht es möglich im stattfindenden Maße mitzufühlen - obwohl der Großteil des Publikums einen Teil des Ausgangs schon weiß. ROGUE ONE bietet die perfekte Mischung aus Fan Service und Eigenständigkeit. Er verknüpft auf sinnvolle und äußerst respektvolle Art und Weise die Stränge. Mit ein paar Actionszenen, die einfach unglaublich viel Spaß machen. Für mich wahrscheinlich der beste Blockbuster dieses Jahres.

Donnerstag, Dezember 22, 2016

FILM // Don't Breath (USA, 2016)












Wertung: ★★★★★★★☆☆☆

Wie auch schon zuvor das Remake von EVIL DEAD ist auch DON'T BREATH ein kleiner Highend-Genrefilm geworden. Zwar einer, dem man durchaus ein paar kleine Dinge vorwerfen kann, dies aber auf Grund der vielen positiven Aspekte gar nicht so recht möchte. Alvarez hat sich grundlegend Gedanken über seinen Plot gemacht und sein Thriller-Konstrukt so aufgezogen, dass so gut wie gar nicht über die genretypischen Plotholes und Logikschnitzer gemotzt werden kann. Er vermeidet diese so häufig bemängelten Situationen tunlichst. Meiner Meinung funktioniert der Film daher auch wirklich ausgezeichnet. Die Spannungskurve nimmt stetig zu. Vielleicht am Ende etwas zu angedreht und in gewisser Hinsicht ... nicht enden wollend. Aber es ist und bleibt ein effektiver Film. Gerade gemessen an seinen Möglichkeiten. Ein sympathischer Film der nie versucht mehr zu sein als eine nervenaufreibende Hetzjagd.