Donnerstag, Januar 14, 2016

FILM // Year in Films 2015
















20. FEBRUARY 
längs schneiden. immer schön längs schneiden.

19. TALE OF TALES
Felt like Guillermo del toro. the old days.

18. SICARIO
Herzrasen. Anspannung. Adrenalin.

17. STRAIGHT OUTTA COMPTON
Where the streets have no names. bäm.

16. CREEP
creepy as hell. Seitdem: Angst vor Masken.

15. THE NIGHTMARE
It felt so fuckin’ real.

14. THE GUEST
Der beste 80s B-Movie aus 2015.

13. STARRY EYES
There is no business like showbusiness. *gnargnargnar*

12. STEVE JOBS 
Die Kunst des Erzählers.

11. THE TAKING OF DEBORAH LOGAN
Das Einzige was noch gruseliger ist: Die Hauptdarstellerin!

10. VICTORIA
Grenzerfahrungen im Kinosaal. Das Herz pumpt.

09. ICH SEH, ICH SEH
Der wohl stilsicherste Genrefilm aus dem deutschsprachigen Raum seit… ich weiß nicht mehr.

08. THE MARTIAN
I FUCKIN’ LOVE SCIENCE. Und: Eine Ode an das (Über)Leben.

07. BIRDMAN
Die Babuschka: Ein Film, über einen Film, über einen Film, über einen Film, über einen Mann.

06. TURBO KID
Zeigt KUNG FURY, wie es richtig geht. Brennt für das, was er tut.

05. IT FOLLOWS
Achtung hinter dir!

04. THE OVERNIGHT
Patrick Brice die Zweite. Die beste Komödie des Jahres. Stellenweise UN-FASS-BAR!

03. TANGERINE
„This is all about our hustle. thats IT!“ „heart“-Emoticon

02. A GIRL WALKS HOME ALONE AT NIGHT
Wenn Tarantino eine uneheliche Tochter hat, ist es Ana Lily Amirpour. Leiser, aber nicht weniger cool. 

01. MAD MAX: FURY ROAD
Muss man dazu wirklich noch etwas sagen!? Ist nicht weniger als DAS Kinoerlebnis der letzten Jahre. Erlebnis wörtlich genommen. Ein staubiger Höllenritt: Dafür werden Kinos gebaut.

Mittwoch, September 02, 2015

Film // Straight Outta Compton (USA, 2015)















STRAIGHT OUTTA COMPTON
Wertung: ★★★★★★★☆☆☆

Ein Film der auf Grund seiner Ästhetik und seiner großartigen Musik gut funktioniert - selbst wenn man das Gefühl hat, dass die drei Hauptfiguren vielleicht ein wenig arg von Ecken und Kanten befreit wurden in diesem eigenes inszenierten Monument. Das ändert nichts daran, dass STRAIGHT OUTTA COMPTON in den aller wenigsten Fällen cheesy wird und weitestgehend ein packendes Biopic geworden ist.

Montag, Juli 27, 2015

Film // Victoria (DE, 2015)















VICTORIA / DE / 2015
Wertung: ★★★★★★★★☆☆

Lassen wir MAD MAX: FURY ROAD mal außen vor, gibt es dieses Jahr wohl kein intensiveres Kinoerlebnis als VICTORIA. Eine wilde und überaus emotionale Achterbahnfahrt durch einen Berliner Kiez, der in diesem Drama griechischen Ausmaßes die Bühne ersetzt. Durch den OneShot-Charakter (es scheint aber dann doch wenige Schnitte gegeben zu haben) erlebt der Zuschauer das Geschehen live mit und ist stets auf dem Stand der Hauptdarstellerin. Wir lernen die Gruppe um "Sonne" erst Stück für Stück kennen, durchleben quasi ähnliche Gefühlsregungen wie Victoria.

Auch darstellerisch ist der Film absolute Meisterklasse. Gerade Laia Costa und Frederick Lau liefern hier stellenweise Leistungen ab, die ihresgleichen suchen. (Womöglich über große Teile sogar improvisiert könnte man sich vorstellen.) Nun ist leider nicht alles golden an VICTORIA. Das gesamte Storykonstrukt schlägt ab der Hälfte große Logikhaken. So manche Motivation bleibt unverständlich. Doch das muss man hinnehmen (können). Dann offenbarte sich hier großes Emotionskino, bei dem die Nerven stellenweise blank liegen.

Mittwoch, Juli 22, 2015

Film // Unfriended (USA, 2014)














UNFRIENDED / USA / 2014
Wertung: ★★★★★★★☆☆☆

Im Grunde muss ich gestehen, dass man dem Film viel mehr lobende Worte beisteuern kann als negative. Im Rahmen seiner Möglichkeiten und seiner Prämisse macht UNFRIENDED eigentlich wahnsinnig viel richtig. Die Idee, einen kompletten Film als eine Art Sceensharing zu filmen gab es so wohl tatsächlich noch nicht. Deswegen finde ich Vergleiche zu BLAIRWITCH PROJEKT oder PARANORMAL ACTIVITY - was den Innovationsfaktor angeht - keines Falls überzogen. Den Zeitgeist trifft der Film aber in jedem Fall: nie war Cybermobbing im Film didaktisch so gut auf- / ausgearbeitet. (Und das nur bedingt mit Zeigefinger).

Der Film ist durchaus spannend und das Konzept geht auf. Das ein oder andere Eingeständnis in Form eines Jumpscares findet sich dann doch. Man hat nicht zuletzt deswegen auch oft das Gefühl, es wäre mehr drin gewesen. Man hätte noch etwas feilen können. Am ein oder anderen Dialog, einigen Logik-Knicksen ohne die der Rahmen nicht so ganz funktioniert. Und auch über das Ende kann gestritten werden. Was bleibt ist aber einer der besseren, relevanteren Genrefilme. Der zwar tumb im Teen-Slasher-Gewand daher kommt, jedoch weitaus mehr zu sagen hat.

Ein großes Lob auch an die enorm aufwändige Lokalisierung, die sich selbst im fünften Layer des Desktops mit Übersetzungen ausgetobt haben.

Dienstag, April 28, 2015

Film // Last Seen April 2015

















A GIRL WALKS HOME ALONE AT NIGHT 
Ana Lily Amirpour, 2014
Wertung: ★★★★★★★★★☆

WYRMWOOD
Kiah Roache-Turner, 2014
Wertung: ★★★☆☆☆☆☆☆☆

WELP (CAMP EVIL)
Jonas Govaerts, 2014
Wertung: ★★★★★★★☆☆☆

GERMAN ANGST
Jörg Buttgereit, Michal Kosakowski, Andreas Marshall, 2015
Wertung: ★★★★★★★☆☆☆

BEFORE I GO TO SLEEP
Rowan Joffe, 2014
Wertung: ★★★★★★☆☆☆☆

THE LIVING END
Gregg Araki, 1992
Wertung: ★★★★★★★☆☆☆

SPLENDOR
Gregg Araki, 1999
Wertung: ★★★★★★★☆☆☆

NOWHERE
Gregg Araki, 1997
Wertung: ★★★★★★★★★☆

DER FREMDE AM SEE
Alain Guiraudie, 2013
Wertung: ★★★★★★★☆☆☆

LAURENCE ANYWAYS
Xavier Dolan, 2012
Wertung: ★★★★★★★★★★

THE MAZE RUNNER
Wes Ball, 2014
Wertung: ★★★★★★★☆☆☆

BEGIN AGAIN
John Carney, 2013
Wertung: ★★★★★★★★☆☆

SERIEN: Looking, Girls, The Strain (alle auf ihre eigene Weise top)